Die Geschichte der Fußball Weltmeisterschaft

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Wo gerade die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika läuft und von Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit Spannung verfolgt wird, werden wir in diesem Beitrag einmal die Geschichte der Fußball WM näher darstellen.

England, was sonst

Der erste organisierte Fußballverband war der Großbritanniens und nicht umsonst gelten die Engländer als Erfinder des Fußballs, denn im Jahr 1853 wurde die Football Association gegründet. Damals war Großbritannien eines der mächtigsten Länder der Welt, das britische Empire erstreckte sich über die britischen Inseln, Kanada, Australien, Neuseeland, Indien, Jamaika und viele weitere Gebiete in aller Welt. Britische Marinesoldaten waren es auch, die den Fußball nach englischen Regeln in der ganzen Welt populär machten. Anfangs waren es nur die britischen Soldaten, die auf der ganzen Welt nach den englischen Fußballregeln spielten, doch innerhalb von wenigen Jahrzehnten verbreiteten sich die Regeln aus dem Heimatland des Fußballs in das ganzen britische Empire und schließlich in die ganze Welt.

Am Ende des 19. Jahrhunderts gründeten immer mehr Staaten in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent nationale Fußballverbände, so dass internationale Begegnungen nach überall geltenden, gleichen Regeln möglich wurden. Das erste internationale „Länderspiel“ fand 1872 zwischen England und Schottland statt, das Spiel endete unentschieden. Im Jahr 1904 wurde schließlich die FIFA in Frankreich gegründet, sie sollte die nationalen Fußballverbände ergänzen und damit den Fußball weiter internationalisieren.

Von Olympia zur WM

Im Jahr 1905 machte der Niederländer Carl Hirschmann während einer FIFA Konferenz den Vorschlag, eine Fußball Weltmeisterschaft ins Leben zu rufen, mitspielen sollten ausschließlich europäische Nationalmannschaften und der Austragungsort sollte die Schweiz sein.
Hirschmann fand viele Anhänger seines Vorschlages, doch anfangs konnte die Idee nicht verwirklicht werden. So dienten anfangs die olympischen Spiele als Ersatz-Weltmeisterschaft, allerdings in kleinem Rahmen – die Athleten der traditionellen olympischen Disziplinen sträubten sich gegen die Aufnahme der Fußballnationalmannschaften, da Fußball „nur“ ein Mannschaftssport sei. Daher waren bei den olympischen Spielen 1900 nur Frankreich, Belgien und England mit ihren Nationalmannschaften vertreten.

Im Jahr 1908 war dies schon ganz anders, diesmal wurden die Olympischen Spiele in London ausgetragen und die Engländer setzten alles daran das Fussballspiel zu fördern, so nahmen damals England, Dänemark, Schweden, die Niederlande sowie Frankreich (Frankreich sogar mit zwei Teams) teil. Die Engländer gewannen damals gegen eine starke dänische Mannschaft, damals war Dänemark noch die beste Fußballnation in Kontinentaleuropa. Im Jahr 1912 konnte England erneut die Goldmedaille mit nach Hause nehmen, im Jahr 1920 gewannen die Belgier im Finale gegen die Tschechoslowakei.

1924 spielten erstmals außereuropäische Nationalmannschaften bei der WM mit, die USA, Ägypten und Uruguay. Die Europäer rechneten anfangs mit wenig Konkurrenz aus diesen Ländern, wurden jedoch bald eines Besseren belehrt, denn die Mannschaft aus Uruguay spielte einen heute weltbekannten südamerikanischen Fußball, den die Europäer nicht gewohnt waren. Uruguay gewann damals auch das Finale mit 3 zu 0. Da die FIFA immer unzufriedener mit dem Internationalen Olympischen Komitee war, wurde schließlich entschieden, eine eigene Weltmeisterschaft auszurichten und die Wahl fiel auf Uruguay. So wurde die erste Weltmeisterschaft im Jahr 1930 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, ausgetragen. Seit damals ist die Fußball Weltmeisterschaft zur Traditon geworden und wird alle vier Jahre ausgetragen und heutzutage ist die Fußball WM auch für internationale Konzerne eine Bühne. Egal ob auf den Fußballdressen für vServer, Coca Cola oder die Telekom geworben wird, die WM ist längst auch für internationale Konzerne ein riesiger Werbemarkt geworden.

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